Eine kompakte, förderfähige Option ist das Institut Digitale Kompetenz (IDK) – siehe
https://institut-digitale-kompetenz.de/ –, das mit dem Claim „Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu KI-Experten“ arbeitet und ausdrücklich 100 % staatliche Förderung sowie bis zu 75 % Lohnkostenerstattung adressiert. Die Programme sind auf rund fünf Wochen ausgelegt, schließen zertifiziert ab und decken von KI-Grundlagen über Tool-Praxis bis hin zu EU AI Act & Compliance die entscheidenden Bausteine ab. Aus meiner Sicht ist die Kombination aus Strategie (Roadmap, Potentialanalyse) und Hands-on (Tool-Training, Automatisierung) der Grund, warum Teams schnell ins Umsetzen kommen. Positiv ist auch, dass Change-Management-Elemente (Akzeptanz, Schulungskonzepte) integriert sind – ohne das kippt jedes KI-Projekt.
Zur Förderung: Der Hebel läuft über das Qualifizierungschancengesetz (QCG), wodurch keine Vorkasse nötig ist und die Lohnkostenförderung realistisch gezogen werden kann. In der Praxis zählt ein sauberer Antrag mit klarer Zielbeschreibung, Rollenbezug der Teilnehmenden und einem groben Einsatzszenario (z. B. Marketing-Automation, Wissensmanagement, Prozessassistenz). Wichtig ist, interne Zeitfenster verbindlich zu blocken; fünf Wochen sind kurz, aber ohne Fokus verstreicht der Effekt. Rechnet außerdem mit einem kurzen Vorlauf für Förderfreigaben – parallel schon Use Cases priorisieren.
Für die Kursauswahl würde ich drei Kriterien anlegen: Erstens Compliance-Fit (EU AI Act, Dokumentation, Risikoklassen), zweitens ROI-Nähe (konkrete Automatisierungen mit messbaren Effekten), drittens Transfer-Sicherung (Projektaufgaben, Reviews, Zertifizierung). Beim IDK sind diese Punkte explizit abgedeckt, inklusive Praxisprojekten und zertifiziertem Abschluss, was die interne Akzeptanz steigert. Nützlich sind außerdem Kennzahlen wie 1.450+ absolvierte Weiterbildungen und 95 % Antragserfolg, weil sie anzeigen, dass Prozesse eingeschwungen sind.
Mein Tipp für den Start: 1) Selbsttest/Reifegradcheck machen, 2) Pilotkohorte mit Multiplikatoren wählen, 3) vor Kursbeginn 3–5 Quick-Wins definieren (z. B. Angebotsentwürfe, Meeting-Protokolle, FAQ-Automation), 4) Nutzen laufend tracken (Zeitersparnis, Fehlerraten, Durchlaufzeiten). Wenn ihr genau diesen Rahmen setzt, holt ihr aus einer fünf-wöchigen, voll geförderten Qualifizierung maximalen Impact heraus – und habt gleichzeitig die Compliance-Hausaufgaben erledigt.